

Verantwortliche in Führungspositionen haben es nicht leicht, egal ob Politik, Wirtschaft oder Zivilgesellschaft: einerseits sollen sie den Wunsch nach Partizipation erfüllen, durch Bürgerbeteiligung, flache Hierarchien und Moderation fortwährender Diskussionsprozesse. Andererseits werden Ziel führende, wirkmächtige Entscheidungen erwartet. Das eine braucht Zeit, das andere soll schnell gehen. Und dann sollen alle auch noch so authentisch wie möglich sein, aber ja niemanden verprellen. Oder gilt doch, was ein Buchtitel des vergangenen Herbstes behauptet: „Warum es Arschlöcher in Wirtschaft und Politik am weitesten bringen“?
Michael Müller, Bürgermeister und Senator für Stadtentwicklung und Umwelt
Gunnar Groebler, Leiter der Wasserkraftsparte bei Vattenfall Europe
Stephanie Schorp-Leibkutsch, Partner, COMITES GmbH
Johanna Mair, Professor of Management, Organization and Leadership, Hertie School.
Harald Asel, Inforadio/rbb