Forschungsprojekt

Jean-Monnet-Netzwerk: Die Politik des Europäischen Semesters

Dieses Projekt baut auf einem internationalen Netzwerk von hochrangigen Universitäten und einem internationalen Expertenteam auf, das die wirtschaftlichen und politischen Auswirkungen des Europäischen Semesters untersucht. Das Europäische Semester ist ein sanktionsbewährter Abstimmungsprozess, der darauf abzielt, die Umsetzung der EU-Vorgaben für ausgeglichene Haushalte und nationale Wirtschaftspolitiken zu gewährleisten. Wie sich immer deutlicher herausstellte, hat die Einführung der einheitlichen Währung nicht nur zu Konvergenz geführt, sondern auch zu Divergenzen zwischen den Volkswirtschaften der Mitgliedstaaten. Ökonomen haben diese wirtschaftlichen Ungleichgewichte häufig als Grundursache für die Probleme der gemeinsamen Währung identifiziert. Das Europäische Semester steht im Mittelpunkt zahlreicher Initiativen zur Bewältigung dieser wirtschaftlichen Ungleichgewichte sowie unvereinbarer nationaler Politiken.

Projektziele

  • Aufbau eines langfristigen Netzwerks von Wissenschaftler:innen
  • Erstellung von wissenschaftlicher Forschung in diesem Netzwerk
  • Betreuung von Absolvent:innen und Nachwuchswissenschaftler:innen
  • Bereitstellung von Studienangeboten für Student:innen der Wirtschaftspolitik des Euroraums
  • Erstellung von Politikvorschlägen für politische Entscheidungsträger:innen und an der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) beteiligte nichtakademische Fachleute
  • Einrichtung eines speziellen Online-Portals für die Forschung im Europäischen Semester, Op-eds und Nachrichtendienste
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Akademisches Netzwerk

  • University of Victoria (Kanada): Paul Schure, Valerie D’Erman, Daniel Schulz
  • Università di Pisa (Italien): Pompeo Della Posta
  • Universidad Católica (Portugal): Ricardo Reis, Francisco Torres
  • Leiden University (Niederlande): Amy Verdun
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