Forschung

Nationale Koordinierungsstelle Gesundheitskompetenz

Vielen Menschen in Deutschland fällt es schwer, Gesundheitsinformationen zu finden, zu verstehen, einzuschätzen und sie anzuwenden. In besonderem Maße trifft das auf Menschen mit Migrationshintergrund, chronisch Erkrankte, junge Menschen und Senioren zu. Der Nationale Aktionsplan Gesundheitskompetenz, den Expertinnen und Experten erarbeitet haben, will das ändern. Die Nationale Koordinierungsstelle Gesundheitskompetenz soll seine Ziele umsetzen.

Was macht die Koordinierungsstelle?

Die Aufgaben der Nationalen Koordinierungsstelle sind dabei vielfältig, denn die Forschung zur Gesundheitskompetenz steht erst am Anfang und es gibt noch viele Wissenslücken. Deshalb will die Nationale Koordinierungsstelle

  • vorhandene Studien und Projekte zur Gesundheitskompetenz bündeln und vernetzen
  • Daten und Wissen sammeln, um weitere Forschung anzuregen
  • die beteiligten Akteure in den Dialog bringen
  • Konzepte für mehr Gesundheitskompetenz koordiniert und multidisziplinär vorantreiben

Wer ist angesprochen?

Die Nationale Koordinierungsstelle versteht sich als Ansprechpartner für alle, die mit dem Thema Gesundheitskompetenz zu tun haben. Das sind Akteure und Organisationen aus Wissenschaft und Forschung, aus Politik und Praxis, aus dem Gesundheitswesen und der Selbsthilfe.

  • Experten wie Gesundheitswissenschaftlerund Mediziner
  • Angehörige von Gesundheitsberufen wie Ärzte, Pflegekräfte und Apotheker
  • Patienten- und Selbsthilfeverbände
  • Verbände und Organisationen des Gesundheitswesens

Kooperationspartner

Kontakt

  • Dominique VogtDie Gesundheitswissenschaftlerin leitet die Nationale Koordinierungsstelle Gesundheitskompetenz. Die Koordinierungsstelle ist an der Hertie School of Governance in Berlin angesiedelt und wird durch den AOK-Bundes verband gefördert.