Forschung
13.09.2021

Kompetenzförderung im Bereich Außen- und Sicherheitspolitik in Deutschland

Eine Diagnose und Politikempfehlungen zur Beseitigung von Wissensasymmetrien zwischen Regierungshandeln und öffentlicher Wahrnehmung in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik.


Zusammenfassung

Dieser Policy Brief hebt die Gefahren einer weit verbreiteten Fehlinformation in der deutschen Öffentlichkeit im Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik hervor und schlägt mögliche politische Gegenmaßnahmen für die neue deutsche Regierung vor. Die Ergebnisse zeigen, dass die Sicherheitsrisikowahrnehmung der deutschen Öffentlichkeit stark verzerrt ist, das Risiko von Terroranschlägen auf deutschem Boden überschätzt wird und das Wissen über Regierungspolitische Gegenmaßnahmen bezüglich Sicherheitskrisen fehlt. Die Implikationen dieser Ergebnisse zeigen die dringende Notwendigkeit, die Informationsasymmetrien zwischen dem Handeln der deutschen Regierung und der öffentlichen Wahrnehmung Deutschlands anzugehen, welche möglicherweise die innenpolitischen Entscheidungen Deutschlands während einer akuten Sicherheitskrise lähmen könnten, sowie die Bemühungen der Bundesregierung in Hinsicht auf eine effektive Koordinierung mit internationalen Verbündeten behindern könnten.


AutorInnen:

Marina Henke, Julian Wucherpfennig

Herunterladen

 

Addressing Germany’s governance challenges series

Addressing Germany’s governance challenges series Dieser Bericht ist Teil vom Hertie- School-Projekt zur öffentlichen Reform. Erfahren Sie mehr dazu hier.

Über die Autoren

  • Marina Henke, Professor of International Relations | Director, Centre for International Security
  • Julian Wucherpfennig, Professor of International Affairs and Security