Live on campus

Zwischen dynamischem Chaos und Planbarkeit. Was bringt die Berliner Kulturpolitik voran?

Durchdacht. Das politische Gespräch an der Hertie School of Governance. Präsentation und Diskussion der Studie "Berliner Kulturpolitik in international vergleichender Perspektive".

Berlin ist anders. Und genau deshalb Zielpunkt von Kulturschaffenden und Publikum von nah und fern. Die ungeheure Dynamik der kreativen Szenen, aber auch die Anpassungsprozesse der Kulturinstitutionen nach dem Fall der Mauer haben eine einzigartige kulturelle Landschaft entstehen lassen. Und doch treffen heute die Akteure und eine gestaltete Kulturpolitik auf ähnliche Herausforderungen wie anderswo auf der Welt. Diese Prozesse sind in vergleichender Perspektive bislang wissenschaftlich wenig erforscht worden.

Das möchte eine neue Studie der Hertie School of Governance ändern. Die kulturpolitischen Maßnahmen von Toronto, New York, Paris und London werden denen von Berlin gegenübergestellt. Während derzeit der Berliner Kulturhaushalt mit Hunderten von Änderungsvorschlägen parlamentarisch beraten wird, fragen das Forum im Inforadio und die Hertie School of Governance: Was lässt sich aus den in anderen Kulturmetropolen gemachten Erfahrungen lernen für Berlin? Und welche Rolle kommt einer perspektivischen Stadtentwicklung zu?

Eine gemeinsame Veranstaltung der Hertie School und des Inforadio rbb.

Diskussion:

Helmut K. Anheier (Soziologe und Präsident der Hertie School)
Christophe Knoch (Sprecher der Koalition Freie Szene)
Hermann Parzinger (Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz)
Tim Renner (Staatssekretär für kulturelle Angelegenheit des Landes Berlin)
Martin Roth (Direktor des Victoria and Albert Museum, London)
Jochen Sandig (Regisseur und Kulturunternehmer, Radialsystem V.)

Moderation:

Harald Asel (Inforadio rbb)