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Generation Greta: Aufbruch in eine neue Zukunft oder typische Jugendrevolte?

Was sie denkt, wie sie fühlt und warum das Klima erst der Anfang ist.

Die Klimabewegung ist erst der Anfang. Die Generation Greta nimmt die Gestaltung der Zukunft selbst in die Hand. Die nach der Jahrtausendwende geborenen jungen Menschen wollen dabei keinen Generationenkonflikt, sondern gemeinsam mit der Generation ihrer Eltern dringend notwendige Veränderungen anstoßen.

Was bewegt hunderttausende Jugendliche, auf die Straße zu gehen? Welche Werte, Ziele und Vorstellungen haben sie für ihr Leben und die Zukunft unserer Gesellschaft? Wie denkt die Generation Greta über Einwanderung, Heimat, Europa, soziale Gerechtigkeit, Bildung und Ausbildung, Partnerschaft und sexuelle Identität?

In ihrem neuen Buch „Generation Greta“ schildern Jugendforscher Klaus Hurrelmann und der Journalist Erik Albrecht die Gedanken- und Gefühlswelt der Jugendlichen anhand von Studien, Porträts und zahlreichen Gesprächen, die sie mit jungen Menschen geführt haben. Im Anschluss an die Buchpräsentation findet eine Podiumsdiskussion mit den beiden Autoren sowie Vertreterinnen und Vertretern der Generation Greta statt.

Buchvorstellung

Klaus Hurrelmann ist Professor of Public Health and Education an der Hertie School. Sein Forschungsinteresse gilt dem Bereich Gesundheits- und Bildungspolitik. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Zusammenhang von Lebensbedingungen und Persönlichkeitsentwicklung im Lebenslauf. Er ist Mitglied des Leitungsteams mehrerer fortlaufender nationaler Studien zur Entwicklung von Familien, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Erik Albrecht studierte Journalistik und Physik an der Universität Dortmund. Seit 2006 arbeitet er als freier Journalist für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk u.a. aus Moskau, Großbritannien und Berlin. Dabei standen immer wieder Jugendthemen im Zentrum seines Interesses. 2011 veröffentlichte er «Putin und sein Präsident» im Orell-Füssli-Verlag.  Im August 2014 erschien das Buch «Die heimlichen Revolutionäre: Wie die Generation Y unsere Welt verändert» bei Beltz, in dem er gemeinsam mit Klaus Hurrelmann ein Porträt der Generation Y zeichnet. 2020 folgte «Generation Greta». Neben dem Journalismus arbeitet er als Trainer und Berater in der Medienentwicklungszusammenarbeit.

Moderatorin

Elisabeth Niejahr ist seit Januar 2020 Geschäftsführerin für den Bereich „Demokratie stärken“ der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. 1993 startet sie Ihre Karriere als Korrespondentin im Bonner Büro des Spiegel, dann 18 Jahre als ZEIT-Redakteurin in Berlin, davon einige Jahre als Vize-Büroleiterin. Von 2013 bis Ende 2019 war sie Dauergast in der monatlichen rbb-Talkrunde „Thadeusz und die Beobachter“, ebenso tätig als Hörfunk-Kolumnistin für Radio Bremen („Berlin Backstage“). Von Herbst 2017 bis Ende 2019 war sie Chefreporterin im Hauptstadtbüro der WirtschaftsWoche. Niejahr wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt unter den „Wirtschaftsjournalisten des Jahres“ für den Themenbereich Ökonomie/Gesellschaft.